KfW 440 Wallbox-Förderung 2020-2021 berechnen (historisch)
Hinweis: KfW 440 ist seit 27.10.2021 ausgelaufen (Mittel erschöpft). Dieser Rechner dient zur historischen Berechnung und für Antragsteller, die noch in laufender Verwendungsnachweis-Phase sind.
Erklärung
Das KfW-Programm 440 'Ladestationen für Elektroautos – Wohngebäude" war eines der erfolgreichsten Förderprogramme für private Mobilitätswende. Es lief von November 2020 bis Oktober 2021 und wurde wegen der enormen Nachfrage vorzeitig gestoppt – die Mittel waren mehrfach aufgestockt und am Ende erschöpft. Konditionen damals: pauschal 900 € Zuschuss pro Ladepunkt für private Wallboxen an Wohngebäuden. Voraussetzungen: Ladepunkt mit genau 11 kW Ladeleistung (höhere Leistung musste gedrosselt werden), Nutzung von 100 % Ökostrom, intelligente Steuerung mit Lastmanagement, fest installiert (keine mobilen Lader), Eigentümer oder mit Vermieterzustimmung, mindestens 1.000 € Gesamtkosten pro Ladepunkt (Wallbox + Installation + ggf. Energiemanagement). Der Antrag musste VOR Bestellung gestellt werden, Zuschuss kam nach Vorlage der Rechnung. 2026 gibt es das Programm nicht mehr in dieser Form. Aktuelle Alternativen: einige Bundesländer haben eigene Wallbox-Programme (z.B. NRW progres.nrw, BW Ladeinfrastruktur Privat, Bayern), Kommunen fördern teilweise, Stadtwerke geben Zuschüsse als Treuebonus. Für gewerbliche Ladeinfrastruktur gibt es die KfW 441/439 in modifizierter Form. Wichtig auch: bei PV-Eigenstromnutzung lohnt eine Wallbox mit Überschussladen wirtschaftlich oft mehr als der frühere Zuschuss. Wer noch eine alte 440-Förderung in Bearbeitung hat, sollte den Verwendungsnachweis fristgerecht einreichen – die KfW prüft strikt. Historische Berechnung mit diesem Rechner für Steuer- oder Buchhaltungszwecke. Programm-Konditionen können sich ändern, vor Antrag prüfen.
Häufige Fragen
Kann ich noch KfW 440 beantragen? +
Nein. Das Programm ist seit 27.10.2021 geschlossen, Antragsstellung nicht mehr möglich. Es gab später kurze Reaktivierungen für gewerbliche Programme, nicht für privat.
Wie hoch war der Zuschuss? +
Pauschal 900 € pro Ladepunkt. Bei mehreren Ladepunkten am gleichen Wohngebäude wurden alle gefördert (z.B. Mehrfamilienhaus mit 10 Stellplätzen = 9.000 €).
Welche Wallboxen waren förderfähig? +
Nur Modelle der KfW-Liste: 11 kW Ladeleistung, intelligente Steuerung, 100 % Ökostrom-Nachweis. Höhere Leistung musste gedrosselt werden – z.B. 22-kW-Wallboxen auf 11 kW.
Gibt es 2026 ähnliche Programme? +
Bundesweit nicht mehr. Aber: Bundesländer (NRW, BW, Bayern), Kommunen, einige Stadtwerke fördern weiter mit 200-500 € pro Wallbox. Siehe Rechner Ladestation-Zuschuss.
Lohnt sich eine Wallbox ohne Förderung? +
Ja, vor allem mit PV-Eigenstrom: 8-10 Cent/kWh statt 30-40 Cent/kWh Netzstrom. Amortisation 3-5 Jahre über Stromkosten, ohne Förderung.
Was wenn ich Antrag noch in Bearbeitung habe? +
Verwendungsnachweis fristgerecht einreichen. KfW prüft strikt: Rechnung, Inbetriebnahme-Bestätigung, Ökostrom-Vertrag. Bei Versäumnis Rückforderung.